ERSTE  ZIELE:

 

Spiritualität

 

Hauptziel: Innerhalb der Pfarrei gibt es eine Pluralität verschiedener Glaubenseinstellungen, die sich gegenseitig akzeptieren, unterstützen und befruchten.

 

TZ1: Die Menschen haben in den pfarrlichen Medien die Möglichkeit, ihre Spiritualität darzustellen

 

TZ2: Es gibt neben der sonntäglichen Eucharistiefeier und der Wort-Gottes-Feier weitere unterschiedliche Gottesdienstformen

 

TZ3: Es gibt für jeden Einzelnen kreative Formen der Teilhabe an der Glaubensgemeinschaft, auch wenn eine direkte Teilnahme nicht möglich ist.

 

TZ4: Es gibt Möglichkeiten zum persönlichen Austausch über die eigene Glaubenspraxis.

 

Evangelisierung

 

Hauptziel: Es gibt in der Pfarrei Angebote, bei denen die Menschen ihr Glaubenswissen generationsübergreifend austauschen, erweitern und weiter geben.

 

TZ1: Die Evangelisierungsangebote der Pfarrei sind überprüft und angepasst an die Bedürfnisse aller Generationen.

 

TZ2: Es gibt regelmäßigen Austausch der Pfarrei mit den bestehenden Multiplikatoren-Netzwerken. Neue Multiplikatorennetzwerke sind eingerichtet

 

TZ3: Ehrenamtliche gestalten bei Taufe, Erstkommunion und Firmung die Katechese aktiv mit und bringen ihre Glaubenserfahrung und ihr Glaubenswissen mit ein.

 

TZ4: Interessierte sind durch Fachleute in ihrer Sprach- und Auskunftsfähigkeit im Glauben befähigt.

 

TZ5: externe Evangelisierungsangebote sind in der Pfarrei beworben

 

TZ6: Es gibt regelmäßige Pfarreifahrten zur Glaubens- und Gemeinschaftsvertiefung.

 

 

Anwaltschaft

 

Hauptziel: Die Pfarrei kennt 2022 mehr Menschen, die am Rand stehen als 2017 und sie nutzt die zur Verfügung stehenden Ressourcen nachhaltig

 

TZ1: Die Ehrenamtlichen sind dafür sensibilisiert, zu erkennen, dass Menschen am Rand stehen. Sie können auf diese zugehen. - (Dafür gibt es jährlich eine Schulung in Zusammenarbeit mit dem Caritaszentrum)

 

TZ2: Gottesdienste in barrierefreien Kirchen sind als solche benannt (→ Homepage)

 

TZ3: Die Gemeindeausschüsse haben sich ein Bild davon ge,acht, welche Randgruppen in ihrer Gemeinde vertreten sind.

 

TZ4: Bei Veranstaltungen und Einrichtungen der Pfarrei werden bevorzugt regionale Produkte verwendet

 

TZ5: Bei Festen wird vorhandenes oder von den Gästen mitgebrachtes Geschirr verwendet

 

TZ6: Es gibt einen Energiesparplan für kirchliche Gebäude

 

 

weltweite Kirche

 

Hauptziel: Die Pfarrei hat das Bewusstsein, dass sie Teil der Diözese und der Weltkirche ist.

 

TZ1: Die Partnerschaft mit den in der Pfarrei bekannten Vertretern der Weltkirche ist intensiviert

 

TZ2: Im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit wird über diese Kooperation informiert

 

TZ3: Durch konkrete Aktionen wird das Bewusstsein vertieft und die Projekte finanziell unterstützt.

 

 

Katechese

HZ: durch die Glaubensweitergabe erwerben die Katechumenen ein glaubendes Vertrauen auf Gott. Sie kennen den Glauben (Hl. Schrift, Überlieferung, Glaubensbekenntnis) und können von ihrem Glauben Zeugnis geben. Sie kennen die Grundgebete der Kirche und können liturgische Handlungen mitvollziehen sowie aus dem Glauben heraus verantwortlich handeln. Für die KatechetInnen ist dies Grundvoraussetzung.

TZ.1: Für die verschiedenen Bereich der Katechese (s.u.)  gibt es Ehrenamtliche, die längerfristig diese Aufgabe übernehmen. Diese erhalten eine Qualifizierung sowie fachliche und geistliche Begleitung. Dieser Kreis ist offen für weitere (auch kurzfristig) Interessierte.

TZ2: Die KatechetInnen stellen eine Beziehung zwischen der Kirche und den Lernenden her. Ihr persönliches Glaubens-Zeugnis ist authentisch, identisch und verständlich .

TZ3: Taufvorbereitung
Zwei mal im Jahr findet für alle Taufeltern und Paten ein verpflichtendes Taufvorbereitungstreffen statt. Dem schließt sich ein Taufgespräch mit dem Taufspender an.

TZ4: Kommunionvorbereitung
Die Kommunionvorbereitung geschieht in Kleingruppen durch o.g. Katecheten. In den Gottesdiensten werden die Kommunionkinder mit einbezogen. Die Sonntagsgottesdienste sind verpflichtend zu besuchen.
Es gibt eine enge Zusammenarbeit zwischen Religionsunterricht und Katechese. Wenn die Möglichkeit besteht, müssen die Kinder den katholischen RU besuchen.
Es gibt für die Eltern zwei verpflichtende katechetische Elternabende .

TZ5: Firmvorbereitung
Die Firmvorbereitung geschieht modular und lässt so eine Differenzierung zu. Die Firmlinge wählen einen inhaltlichen Kurs, ein Praktikum und einen Dienst in der Gemeinde  nach ihrem Interesse. Sie müssen eine festgeschriebene Anzahl von Gottesdiensten und Gemeinschaftsveranstaltungen besuchen. Die Elternarbeit geschieht durch Hausbesuche (oder, wenn diese nicht möglich sind, durch Elternabende)

TZ6: Auf Dekanatsebene werden verschiedene Ehevorbeteitungskurse angeboten.Einer davon ist verpflichtend. Es schließt sich ein Ehevorbereitungsgespräch mit dem Priester an.

TZ8: Erwachsenenkatechese
Die Vorbereitung für Erwachsenentaufe und -Firmung geschieht auf Dekanatsebene und ist verpflichtend. Im Ausnahmefall kann sie durch Hauptamtliche geschehen
Jedes Jahr gibt es mindestens ein erwachsenenkatechetisches Angebot wie Exerzitien im Alltag, Glaubensgesprächskreis, Glaubenstage oder andere Formen.
Die Angebote der Erwachsenenkatechese werden bereichert durch Kooperationen mit Verbänden oder externen Einrichtungen (Familienbildungsstätte...)
In Kooperation mit den Kindertagesstätten gibt es Angebote für die Eltern.

 

 

Liturgie

 

 

HZ: Die sonntägliche Eucharistiefeier ist die Mitte des liturgischen Lebens der Pfarrei. Jede Gemeinde bringt in ihrer Gemeinde und in der Pfarrei die Spiritualität ein, in der sie beheimatet ist.

HZ: Zum Lebendig-Bleiben der Gemeinden werden sonntags und werktags auch andere liturgische Gottesdienstformen  angeboten

TZ: an jedem Wochentag findet in einer der Gemeinden eine Eucharistiefeier statt.

TZ: In der Advents-  und in der Fastenzeit finden für die Pfarrei Umkehr und Versöhnungs- Gottesdienste mit anschließender Beichtmöglichkeit statt

TZ: je hauptamtl. Priester werden in der Pfarrei 2 heilige Messen am Heiligen Abend gefeiert

TZ: Jeder hauptamtliche Priester hält an Ostern das Triduum sacrum am gleichen Ort. Wo das möglich ist, wird jährlich rotiert.

TZ: Hochfeste, die auf einen Wochentag fahren, werden in der Gemeinde gefeiert, die an diesem Tag die regelmäßige Werktags-Messe hat.

TZ: An Fronleichnam finden in der Pfarrei, sofern dies möglich ist, Prozessionen statt.
Ist dies nicht möglich, wirken die einzelnen Gemeinden zusammen.

TZ: Das große Gebet findet jedes Jahr um das Fest des heiligen Wendelinus statt: es rotiert zwischen den fünf großen Gemeinden: Lemberg, Niedersimten, Eppenbrunn, Trulben, Vinningen. Über die gemeinsame Gestaltung wird jeweils im Pfarreirat entschieden.

TZ: Am Dienstag vor Christi Himmelfahrt findet bei gutem Wetter ein Bittamt mit Prozession an der Wendelinuskapelle statt.

TZ: Die Taufen finden in der gemeindlichen Eucharistiefeier statt.   Dabei wirkt ein Mitglied des Gemeinde-Ausschusses und / oder des Pfarreirates mit.

TZ: Die Erstkommunion findet bei weniger als 30 Kindern am Weißen Sonntag statt, bei mehr auch am darauf folgenden Sonntag in einer anderen Gemeinde.

TZ: Einmal im Jahr gibt es für die Pfarrei eine Eucharistiefeier mit Krankensalbung.

TZ: Die Möglichkeit der Krankensalbung und auch des sterbe Segens wird durch die Öffentlichkeitsarbeit ins Bewusstsein gerückt - auch die Möglichkeit der monatlichen  Krankenkommunion.

 

 

Caritas

 

 

 

 

Jugendarbeit

Alle Veranstaltungen, die nicht für eine besondere Zielgruppe sind, sind erkennbar ökumenisch offen

Die für die Jugendarbeit Verantwortlichen kennen sich und treffen sich regelmäßig, um gemeinsame Veranstaltungen zu planen.

Katechese:
Ergänzend zu den Katechesen werden Wortgottesfeiern zusammen mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen geplant und durchgeführt.

In der Pfarrei engagierte Jugendliche bringen sich mit Angeboten in die Katechese ein.

Liturgie:
In den geprägten Zeiten gestaltet ein Team aus Jugendlichen und jungen Erwachsenen mindestens zwei Kinderwortgottesdienste parallel zum Gottesdienst

Mindestens drei Mal pro Jahr gestaltet ein ökumenisch offenes Team von Jugendlichen einen ökumenischen Jugendgottesdienst.

4 mal im Jahr werden themenspezifische Wortgottesdienste am Sonntagnachmittag angeboten. Jugendliche und junge Erwachsene beteiligen sich an der Gestaltung.

Caritas:
Es gibt den Vorstand der KJG mit eigenen Leitungsstrukturen

Die KJG bietet übers Jahr verteilt Veranstaltungen für Kinder und Jugendliche an

Verbandsvertreter gestalten die Sternsingeraktion und den Sternsinger Gottesdienst mit

Es gibt regelmäßige Gruppenstunden für Messdiener

Es wird von der Jugendversammlung jährlich eine  altersübergreifende Veranstaltung angeboten

Viermal im Jahr -  immer vor den Sitzungen des Pfarreirates - trifft sich die Jugendversammlung.

Wo engagierte Jugendliche sich treffen, gibt es einen Raum den Sie dafür zur Verfügung haben

Es gibt in der Pfarrei an zwei Orten Lagerräume für die Materialien der Jugendarbeit

Wenn in einem Gemeindeausschuss keine gewählten Jugendvertreter sind, wird ein/e engagierte/r Jugendliche/r der Gemeinde nach berufen oder durch die Jugendversammlung bestellt

 

 

Ökumene